Ein herzliches Grüß Gott und Willkommen im Ursulinenkloster Straubing

Wir sind eine Gemeinschaft von Frauen, die nach dem Vorbild der heiligen Angela Merici ein Leben in der Nachfolge Jesu führen. Wir wollen in unserem Leben - jede an dem Platz, an dem sie steht - die Liebe Gottes zu allen Menschen sichtbar und erfahrbar machen. Dabei möchten wir offen sein für die Fragen und Anliegen der Menschen um uns herum, der Menschen, mit denen wir gemeinsam unterwegs sind.

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21.01.2016

325 Jahre Ursulinen

325 Jahre segensreiches Wirken der Ursulinen in Straubing
- Pontifikalamt mit Bischof Rudolf Voderholzer - Keine Furcht vor der Zukunft haben -

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Unser Kloster feiert 325-jähriges Bestehen

 

Am 17. Januar 1691 kamen fünf Schwestern aus unserem Landshuter "Mutterkloster" nach Straubing.

Seitdem sind wir Schwestern hier an der Burggasse und unterrichten Mädchen.

Seitdem sind wir Schwestern hier an der Burggasse und leben als Töchter der Heiligen Angela in der Nachfolge Christi.

Seitdem sind wir Schwestern hier an der Burggasse und haben viele Höhen und Tiefen erlebt.

 

Aus diesem Anlass feiert unser H.H. Bischof mit uns und unseren Schulen am 15. Januar ein Pontifikalamt in der Basilika St. Jakob.

Aus diesem Anlass feiert unser H.H. Weihbischof Graf mit uns am 24. April einen Dankgottesdienst in unserer Klosterkirche.

Aus diesem Anlass denken wir Straubinger Ursulinen  in diesen Tagen ganz besonders an die Gründung unseres Klosters vor 325 Jahren. Wir laden Sie ein, mit uns das Tor der Erinnerung zu durchschreiten und Gott dafür zu danken - für diesen Beginn und für die Wegbegleitung, die wir Schwestern immer wieder erfahren haben.

 

Wenn Sie auf unsere Geschichte und unser Leben neugierig geworden sind, können sie diese hier auf unserer Homepage nachlesen.

 

 

Betriebsausflug mit unseren Angestellten

Um unsere Dienstgemeinschaft zu stärken machen wir – Schulstiftung und Kloster -  mit unseren Angestellten jährlich einen Betriebsausflug. Ziel am 17. September 2015 waren das Museumsdorf in Tittling sowie das Benediktinerkloster Schweiklberg.

Angestellte aus den verschiedensten Bereichen gemeinsam mit sechs Schwestern machten sich bei herrlichem Wetter mit dem Bus auf den Weg – zunächst nach Tittling. Ein 90-minütiger Rundgang mit fachkundiger Führung durch das historische Museumsdorf stand als erstes auf dem Programm. Über 150 Gebäude aus der Zeit von 1580 bis 1850 konnten auf dieser Reise in die Vergangenheit besichtigt werden. Bei vielen wurden Erinnerungen an eigene Erlebnisse in alten Zeiten wach.

Nach dem Mittagessen und der Möglichkeit, einzelne Ausstellungsräume nochmals aufzusuchen, fuhren wir am frühen Nachmittag zum Kloster Schweiklberg. Pater Matthäus erläuterte uns in eindrucksvoller Weise die Klosterkirche sowie die Krypta. Nach einer Kaffee- bzw. Getränkepause im Klosterkaffee trat die Reisegruppe ihren Heimweg an, gestärkt an Leib und Seele, mit vielen interessanten und schönen Eindrücken und mit wertvollen gemeinsamen Erlebnissen im Gepäck.

Auf den Spuren der Heiligen Angela

 

In der Osterwoche haben einige Schwestern die Stätten der heiligen Angela am Gardasee besucht. Die einzelnen Tage unserer Wallfahrt standen unter einem bestimmten Motto: "Werden", "Wachsen", "Reifen" und "Fülle" - entsprechend der Lebens- und Glaubenssituation, die unsere Ordensgründerin an den Orten, die an dem jeweiligen Tag besucht wurden, verlebt hat. Inzwischen stellen wir fest, dass wir bereichert und frisch gestärkt mit vielen guten Eindrücken von unserer Wallfahrt zurückgekehrt sind, und dankbar sind für die Erfahrung unserer Gemeinschaft, für die gestalteten Gebetszeiten und Gottesdienste, die wir mit unserem begleitenden Priester, P. Hieronim, feiern konnten. Dankbar sind wir auch den Schwestern in Brescia, die uns sehr gastfreundlich aufgenommen und uns während unseres Aufenthalts gut versorgt haben. Nun hoffen wir, dass wir die Impulse, die wir neu für unser Leben in der Nachfolge Jesu auf den Spuren der heiligen Angela bekommen durften, auch im Alltag umsetzen und verwirklichen können.

 

Leben in Weggemeinschaft

 

 

Zweimal im Jahr treffen wir uns mit unseren Aggregierten zu einem Tag der Begegnung und Besinnung.  Dieses Mal stand der Satz aus dem Benediktus "Licht aus der Höhe leuchte allen, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes" im Mittelpunkt unserer Meditation und Gespräche.

In der feierlichen Vesper wurde Frau Rita Kunze als Aggregierte aufgenommen. Schwester Angela Veit begleitet sie auf diesem Weg, tiefer in die Spiritualität der heiligen Angela hineinzuwachsen.

Nach fünf Jahren der Weggemeinschaft versprach Frau Margot Maier, sich für immer als Aggregierte dem Straubinger Konvent anzuschließen. Sie wird weiterhin von Schwester Judith Reis begleitet. Schwester Ursula Wagner fand persönliche Worte für die beiden Frauen und für uns alle. Mit der Geschichte von der Kerze  betonte sie die je eigene Berufung jeder Einzelnen.

Im schwesterlichen Friedensgruß kam unsere Freude zum Ausdruck, dass der Kreis der Frauen, die mit uns in Weggemeinschaft leben möchten, wächst.

Südtreffen der Ursulinen

 

Zum traditionellen "Südtreffen" kamen diesjährig am 6. Juni Schwestern aus Landshut, Würzburg, Innsbruck und Graz zu uns nach Straubing. Nach dem Rat der heiligen Angela uns von Zeit zu Zeit zu treffen, um uns gegenseitig geistlich zu stärken, stand ein Referat über unsere neue Heilige Marie von der Menschwerdung im Mittelpunkt.

Schwester Marie Pia aus dem Ursulinenkloster in Tours fand warme Worte und öffnete unsere Herzen für die Botschaft der Heiligen.

Nach dem Mittagessen pilgerten wir nach Sossau, wo wir in der Wallfahrtskirche ein Marienlob  beteten. Der Nachmittag war geprägt von Austausch und frohem Beisammensein. Eine feierliche Vesper in unserer Kirche bildete den Abschluss des Tages.

Ich bitte euch deshalb, seid wachsam, mit weitem und sehnsüchtigem Herzen.

Angela Merici - aus der Einleitung der Regel

 

Gott, du mein Herr,

du hast mich angerührt und das Licht deiner

Wahrheit in mein Herz gesenkt,

du hast die Sehnsucht geweckt, die sich nach dir ausstreckt,

wo immer ich mich befinde:

mitten im Alltag und auf dem Fest,

in der Begegnung und in der Arbeit,

im Straßenverkehr und in der Stille einer Kirche,

im gemeinsamen Leben und hinter der geschlossenen Tür meines Zimmers.

 

Herr,

gib mir ein hörendes Herz.

Lass mich wachsam sein mit weitem und sehnsüchtigem Herzen,

um das leise Wehen deines Geistes zu vernehmen.

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